Mit einfachen Formeln das Fassungsvermögen verschiedener Beckenformen berechnen

Unerfahrene Poolbetreiber, die erst seit Kurzem im Besitz eines eigenen Schwimmbeckens sind, haben am Anfang viele Fragen. Zum Beispiel: Wie viel Wasser passt in meinen Pool? Jeder Poolbesitzer sollte das Fassungsvermögen seines Schwimmbeckens kennen. Denn spätestens bei der ersten Wasseraufbereitung spielt diese Information eine wichtige Rolle.

Schließlich müssen Chlorprodukte zur Desinfektion des Poolwassers möglichst genau an das Fassungsvermögen des Beckens angepasst werden, um ihre Wirkung optimal entfalten zu können. Wer das Volumen seines Pools kennt, kann außerdem die Wasserkosten besser kalkulieren und die Laufzeiten der Filterpumpe richtig anpassen.

Das Fassungsvermögen wird in Liter oder Kubikmeter angegeben. Wobei 1 Kubikmeter einem Volumen von 1.000 Litern entspricht. Für die verschiedenen Beckenformen gibt es unterschiedliche Methoden zur Berechnung des Fassungsvermögens:

Rechteckige Beckenform

Bei einem Standardpool mit rechteckiger Beckenform ist die Berechnung am einfachsten. Hier werden einfach Länge, Breite und Tiefe miteinander multipliziert. Ist der Pool zum Beispiel 8 Meter lang, 4 Meter breit und 1,50 Meter tief, ergibt die Rechnung (8 x 4 x 1,50) ein Fassungsvermögen von 48 Kubikmetern.

Runde Beckenform

Aus Platz- und Kostengründen kommt für viele Gartenbesitzer nur ein rundes Becken infrage. Anders als bei einem rechteckigen Pool basiert die Berechnung des Fassungsvermögens bei einem Rundpool auf dem Radius. Gerechnet wird mit der Kreiszahl Pi: Radius x Radius x Pi (3,14) x Höhe des Wasserstandes. Bei einem 5-Meter-Rundpool mit einer Beckentiefe von 1,20 m wird das Fassungsvermögen folgendermaßen berechnet: 2,50 x 2,50 x 3,14 x 1,20 = 23,5 m³.

Ovale Beckenform

Neben rechteckigen und runden Beckenformen sind auch Ovalpools sehr beliebt. Bei dieser Beckenform wird das Fassungsvermögen unter Anwendung einer vereinfachten Formel berechnet. Die Längsseite, die Breite, die Beckentiefe und der Faktor 0,86 werden miteinander multipliziert.

Bei einem Ovalpool mit einer Länge von 8 Metern, einer Breite von 4 Metern und einer Beckentiefe von 1,20 Metern ergibt die Rechnung 8 x 4 x 1,30 zunächst ein Ergebnis von 41,6. Multipliziert mit dem Faktor 0,86 (41,6 x 0,86) lautet das ermittelte Fassungsvermögen 35,7 m³.

Hinweis: Diese Formel eignet sich auch für die Volumenberechnung eines Achtformpools. Hierfür sollte lediglich der Faktor 0,76 eingesetzt werden.