Was hat es mit dem pH-Wert auf sich?

Als Grundlage für eine gute Wasserqualität im eigenen Schwimmbecken sorgt ein neutraler pH-Wert. Durch spezielle Pooltester kann er geprüft und durch Zugabe von Chemikalien beeinflusst werden. Erst wenn der pH-Wert seiner Richtigkeit entspricht, sollte mit der Poolpflege fortgefahren werden. Doch auch wenn der pH-Wert so wichtig ist, wissen viele nicht, was es damit überhaupt auf sich hat.

Wofür steht der pH-Wert?

Konkret gibt der pH-Wert Auskunft über die Stärke einer sauren beziehungsweise basischen Wirkung in einer wässrigen Lösung an und ist genau deswegen eine der wichtigen Kennzahlen in der Poolpflege. Für die menschliche Haut ist ein pH-Wert von 5,5 ideal. Aber dieser hohe Säureüberschuss würde dafür sorgen, dass die metallischen Werkstoffe beschädigt werden. So wären auch Reizungen der Augen eine Folge. Und genau deswegen hat sich in der Poolhygiene ein pH-Wert zwischen 7,0 und maximal 7,4 etabliert.

Ein regelmäßiges Messen sowie das Einstellen des pH-Werts garantiert spaßige Stunden im Pool. Nur wenn der Wert stimmt, können auch die kommenden Schritte für eine Reinigung durchgeführt werden. Mittels Pooltester – die es als Streifen und Tabletten gibt – kann eine optische Analyse stattfinden, ob und wie sich die Indikatoren jeweils verfärben. Eine weitere Alternative stellt die elektronische Variante dar. Auf einem Display erscheint ganz simpel der konkrete pH-Wert des Wassers. Ist der Wert zu niedrig, sollten Poolbesitzer das sogenannte pH-Plus hinzugeben. Pro 10 Kubikmeter Wasser wird 100 Gramm Chemikalie benötigt – so steigt der pH-Wert um 0,1 an. Ist der pH-Wert zu hoch, kommt das sogenannte pH-Minus zum Einsatz. Auch hier gilt: Pro 10 Kubikmeter Wasser muss 100 Gramm der Chemikalie hinzugegeben werden.